Objekte, Eigenschaften und Methoden

Die meisten Benutzerschnittstellen setzen sich aus einer Vielfalt von Text- und Grafikobjekten zusammen. Mit den hochauflösenden Bildschirmen, der Maus und schnellen Prozessoren haben sich die Methoden und Werkzeuge der Softwareentwicklung geändert. Die Strukturierung und Manipulation komplexer Objekte und Benutzerreaktionen auf Ereignisse an der Schnittstelle zwischen Mensch und Maschine haben stark an Bedeutung gewonnen. Objektorientierte Methoden der Gestaltung von Benutzerschnittstellen wurden schliesslich auch auf die Softwareentwicklung im allgemeinen übertragen. Heute heisst Anwendungen entwickeln deshalb vor allem Objektklassen verwenden, die Werkzeugentwickler - zum Beispiel Microsoft - Anwendungsentwicklern bereit stellen.

Wir gehen von den Objekten einer typischen Benutzerschnittstelle aus und führen dann in die allgemeineren Objektmodelle von MS Office, insbesondere von MS Excel, ein. Dabei beschränken wir uns zuerst auf die Sicht des Anwendungentwicklers, der vordefinierte Objekttypen konsumiert. Später führen wir in die Entwicklung eigener Objektmodelle ein.

Ein Objekt hat ...

Wir illustrieren diese Definitionsmerkmale an einer Schaltfläche, die ein Quadrat zeichnet:

Eine Methode ist ein Unterprogramm, das auf ein Objekt zugreift. Methoden lassen sich durch Subroutinen oder Funktionen implementieren. Subroutinen und Funktionen sind Entwicklungsbausteine, mit denen der Programmierer das Prozedere einer Problemlösung entwirft und schrittweise implementiert - deshalb auch der Überbegriff Prozeduren.

Objektmodelle